Im Trend: Outsourcing

Im Trend: Outsourcing

Aus der heutigen Healthcare-Branche ist das Outsourcing bestimmter Funktionen nicht mehr wegzudenken. Insbesondere IT-Funktionen und Callcenter-Aktivitäten werden von Firmen häufig an externe Auftragnehmer vergeben.

Fachkräftemangel und Kostendruck veranlassen immer mehr pharmazeutische Hersteller zum Outsourcing an externe Experten bzw. Serviceprovider. Während Outsourcing für die klinische Entwicklung schon lange umfangreich praktiziert wird, zeichnet sich ein zunehmender Outsourcing-Trend auch für medizinisch-wissenschaftliche Fachabteilungen und Projekte der pharmazeutischen Industrie ab.

Outsourcing nach Kundenbedürfnissen massgeschneidert

Aus der heutigen Healthcare-Branche ist das Outsourcing bestimmter Funktionen nicht mehr wegzudenken. Insbesondere IT-Funktionen und Callcenter-Aktivitäten werden von Firmen häufig an externe Auftragnehmer vergeben. Der Begriff Outsourcing umfasst hierbei eine weite Bandbreite an Möglichkeiten der Auslagerung von Funktionen und Tätigkeiten. Outsourcing kann hierbei verschiedenste Gründe haben; es kann für Abteilungen, Funktionen oder auch nur für bestimmte Projekte infrage kommen und eine attraktive Alternative zur klassischen Inhouse- Erledigung sein.

Ein Unternehmen, das sich für Outsourcing entscheidet, erwartet in der Regel, dass sich hieraus Vorteile ergeben, seien es die Senkung von Personalkosten, eine erhöhte Flexibilität im Hinblick auf Ressourcen, positive Kosteneffekte, der Gewinn von (externem) Fachwissen, das kurzfristige Auffangen von Arbeitsspitzen u.a.m.

Outsourcing in der aktuellen Healthcare-Branche bedeutet in der Regel nicht, dass das gesamte Portfolio einer Abteilung bzw. diese selbst ausgelagert wird; hier ist eine differenzierte Betrachtung in jedem Fall lohnenswert. Gegebenenfalls kann das Outsourcing einer gesamten Medical-Affairs-Abteilung für ein Unternehmen attraktiv erscheinen, wenn dieser Schritt zur Gesamtstrategie des Unternehmens passt.

Outsourcing bestimmter Medical-Affairs- (Teil-)Funktionen und medizinisch-wissenschaftlicher Projekte stellt derzeit aber eher eine vorübergehende oder ergänzende Massnahme für Firmen dar, die externe Unterstützung bei ihren Aktivitäten zum Beispiel im Rahmen vermehrter Arbeitsbelastung, für besonderes Fachwissen oder im Rahmen von Personalengpässen benötigen.

Outsourcing medizinisch­-wissenschaftlicher Expertise

Insbesondere dann, wenn es um das Verfassen bzw. die Erstellung medizinisch-wissenschaftlicher Publikationen oder Schriftstücke geht, entscheiden sich viele pharmazeutische Hersteller für das Outsourcing an externe Experten. Eine Studie der Unternehmensberatung Cutting Edge Information zeigt, dass es einen zunehmenden Trend zum Outsourcing auch von Expertenwissen gibt. Während pharmazeutische Hersteller früher eher Inhouse-Experten für die Erstellung medizinisch-wissenschaftlicher Publikationen beschäftigten, zeichnet sich eine Zunahme des Outsourcings an fachlich und inhaltlich versierte Medical-Writing-Experten ab. Die Untersuchung «Strategic Medical Publications Management: Plan Development and Resource Benchmarks» kommt zu dem Schluss, dass unter anderem mittlerweile 75 Prozent der Pharmafirmen die Erstellung von Manuskripten und 65 Prozent das Verfassen medizinisch-wissenschaftlicher Abstracts an externe Experten vergeben.

Dr. med. Carsten Freitag, Augenarzt und geschäftsführender Gesellschafter der mediadi GmbH, bestätigt diesen Trend: «Es zeigt sich, dass das Outsourcing medizinisch-wissenschaftlicher Funktionen und auch einzelner Projekte besonders für mittlere und kleinere Unternehmen der Healthcare-Industrie interessant ist, da diese oft nicht über eine medizinische Fachabteilung verfügen. Grössere Unternehmen, die in der Regel eine eigene medizinisch-wissenschaftliche Abteilung führen, nehmen gerne bei Auslastungsspitzen, zum Beispiel im Rahmen von anstehenden oder laufenden Produkt-Launches oder für den Fall, dass sie medizinisch-wissenschaftliches oder ärztliches Expertenwissen benötigen, externe Ex-pertise in Anspruch.»

Während zunächst das Outsourcing für die medizinisch-wissenschaftliche Betreuung von «mature products» z.B. über externe Callcenter, die nach standardisierten FAQs die First-level-Funktionen einer Medical Information übernehmen können, interessant wurde, erscheint es nun ebenso attraktiv, Aufgaben, die medizinisch-wissenschaftliche Expertise und Fachwissen voraussetzen, ebenfalls verstärkt an externe Serviceprovider zu vergeben.

So bietet beispielsweise die mediadi GmbH medizinisch-wissenschaftliche Dienstleistungen unter ärztlicher Leitung. Vor dem Hintergrund ärztlicher/medizinisch-wissenschaftlicher Expertise sowie langjähriger Tätigkeit im Gesundheitswesen und der pharmazeutischen Industrie bietet mediadi medizinische Inhalte für professionelle Produktkommunikation sowie Medical-Marketing-Aktivitäten, die das Portfolio einer Medical-Affairs-Abteilung umfassen. Zum Blog

 

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